Am Samstag, 16. Mai 2026, um 20:00 Uhr feiert die szenische Lesung „Die Physikerinnen – weit weg vom Gleichgewicht“ von Sarah Calörtscher Premiere im Nationaltheater Mannheim. Das Stück entstand im Rahmen einer außergewöhnlichen Kooperation zwischen dem Nationaltheater Mannheim und dem SFB 1225 ISOQUANT der Universität Heidelberg.

Aus zahlreichen Bewerbungen wurde die Schweizer Dramaturgin und Musikerin Sarah Calörtscher von einer Jury ausgewählt, um über mehrere Monate in die Forschungspraxis von Physiker*innen am SFB 1225 ISOQUANT einzutauchen und sich mit ihnen auszutauschen. Ihr Stück übersetzt quantenphysikalische Prinzipien wie Überlagerung, Unschärfe, Verschränkung, Beobachtung und Kollaps in theatrale Denkfiguren. Dabei spielt es mit der Nähe zu Friedrich Dürrenmatts „Die Physiker“ und setzt dessen Frage nach der ethischen Verantwortung von Wissenschaft aus dezidiert feministischer Perspektive bis in die Gegenwart fort.

Im Anschluss an die Lesung diskutiert die Autorin gemeinsam mit Franziska Betz (Dramaturgin am NTM) und Prof. Dr. Matthias Bartelmann (Universität Heidelberg) über die Begegnung von Kunst und Physik sowie die Frage, wie theatrale Formen wissenschaftliche Ideen erfahrbar machen.

Tickets sind ab sofort hier online erhältlich – schnell sein lohnt sich, denn die Anzahl ist begrenzt:

 

Die Artist-Residencies des SFB 1225 ISOQUANT haben sich zu einem festen Bestandteil der Wissenschaftskommunikation an der Fakultät für Physik und Astronomie entwickelt. Sie fördern den interdisziplinären Austausch, eröffnen kreative Perspektiven auf wissenschaftliche Themen und machen die faszinierenden Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft einem breiten Publikum zugänglich.

Wir würden uns sehr freuen, Sie zu diesem besonderen Abend begrüßen zu dürfen.